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Artikel-Schlagworte: „Virales Marketing“

Virales Marketing und Empfehlungsmarketing besser als Werbeanzeigen

Mit persönlichen Empfehlungen kann man oftmals mehr erreichen als mit teuren Werbeanzeigen oder Hochglanzprospekten, die im besten Falle umweltfreundlich im Altpapiercontainer entsorgt werden und im schlimmsten Falle im Müllcontainer landen. Deshalb ist es besonders wichtig die eigenen Kunden voll zufriedenzustellen. Denn wirklich zufriedene Kunden, die per Mundpropaganda über gute Leistungen eines Unternehmens ihren Freunden und Bekannten oder Geschäftspartnern berichten, sind die beste Werbung überhaupt. Auf diese Weise verbreitet sich die kostenlose Werbung wie ein Virus. Trotzdem darf man echte Kundenempfehlungen nicht mit Virales Marketing verwechseln. Während Kundenempfehlungen – wie der Name schon sagt – Empfehlungen von Kunden sind, wird Virales Marketing vom Unternehmen in der Anfangsphase gezielt gesteuert. Virales Marketing (manchmal Buzz Marketing, aber auch Viralmarketing und gelegentlich Virusmarketing genannt) setzt bei der Verbreitung einer bestimmten Werbebotschaft häufig auf soziale Netzwerke im Internet (z.B. facebook, twitter, MySpace, XING). Für Virales Marketing eignet sich auch der Einsatz von kurzen Videos, die kostenlos bei Youtube hochgeladen und einem Massenpublikum zur Verfügung gestellt werden können. In der “offline” Welt, also außerhalb des Internets finden sich ebenfalls überall Spuren des Viralen Marketings, so kann schon eine Postlkarte oder eine Textanzeige im Kleinanzeigenteil eine Virale Marketingkampagne auslösen.

Werbespot

Mit einem Werbespot sollen bestimmte Produkte oder Dienstleistungen und manchmal bestimmte Ideologien (z.B. Wahlwerbung) beworben werden. Charakteristisch für einen Werbespot ist in aller Regel die Kürze. Die meisten Werbespots, die von einer Filmproduktion als Auftragsarbeit produziert werden, sind zwischen 7 und 30 Sekunden lang. Bei einer mehrminütigen Werbesendung ab 89 Sekunden spricht man gemäß den in Deutschland gültigen Werberichtlinien von einer Dauerwerbesendung.

Es gibt Werbespots für die Fernsehwerbung, die dort meistens in Werbeblöcken neben anderen Fernsehspots ausgestrahlt werden. Die privaten Fernsehsender finanzieren sich ausschließlich über den Verkauf von Werbezeiten. Den Werbespot kann der Auftraggeber für einen Fernsehspot direkt bei dem Werbespot-Vermarkter des gewünschten Fernsehsenders oder über eine Mediaagentur buchen.

Ein Kinospot, der nur für die Kinowerbung durch eine Filmproduktion hergestellt wurde, unterscheidet sich erheblich von Fernsehwerbung. Hier muss der Werbespot noch unterhaltsamer sein. Ein für die Kinowerbung produzierter Werbespot ist zudem meistens länger als der Werbespot für die TV-Werbung. Zudem ist in den letzten Jahren ein Trend erkennbar, wonach Werbespots ausschließlich für das Internet produziert worden sind, um Viral Marketing betreiben zu können.

Wurde ein Werbespot nur für das Internet gedreht, so entstehen dem Auftraggeber nur die Kosten für Entwicklung und Filmproduktion, da das hochladen bei Video-Plattformen wie Youtube, MyVideo etc. völlig kostenlos angeboten wird.