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Virales Marketing und Empfehlungsmarketing besser als Werbeanzeigen
Mit persönlichen Empfehlungen kann man oftmals mehr erreichen als mit teuren Werbeanzeigen oder Hochglanzprospekten, die im besten Falle umweltfreundlich im Altpapiercontainer entsorgt werden und im schlimmsten Falle im Müllcontainer landen. Deshalb ist es besonders wichtig die eigenen Kunden voll zufriedenzustellen. Denn wirklich zufriedene Kunden, die per Mundpropaganda über gute Leistungen eines Unternehmens ihren Freunden und Bekannten oder Geschäftspartnern berichten, sind die beste Werbung überhaupt. Auf diese Weise verbreitet sich die kostenlose Werbung wie ein Virus. Trotzdem darf man echte Kundenempfehlungen nicht mit Virales Marketing verwechseln. Während Kundenempfehlungen – wie der Name schon sagt – Empfehlungen von Kunden sind, wird Virales Marketing vom Unternehmen in der Anfangsphase gezielt gesteuert. Virales Marketing (manchmal Buzz Marketing, aber auch Viralmarketing und gelegentlich Virusmarketing genannt) setzt bei der Verbreitung einer bestimmten Werbebotschaft häufig auf soziale Netzwerke im Internet (z.B. facebook, twitter, MySpace, XING). Für Virales Marketing eignet sich auch der Einsatz von kurzen Videos, die kostenlos bei Youtube hochgeladen und einem Massenpublikum zur Verfügung gestellt werden können. In der “offline” Welt, also außerhalb des Internets finden sich ebenfalls überall Spuren des Viralen Marketings, so kann schon eine Postlkarte oder eine Textanzeige im Kleinanzeigenteil eine Virale Marketingkampagne auslösen.
Soziale Netzwerke: Marketing bei Amazon, Facebook, Twitter & Co.
Viel wichtiger als die üblichen Internetaktivitäten der eigenen PR-Abteilung sind die Aktivitäten der Kunden in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter oder in Bewertungsportalen oder auch im Blog des Kunden. Während üblicherweise mit Lob Zurückhaltung geübt wird, muss man bei Fehlern mit viel Kritik rechnen. Ist ein Beitrag erst einmal im Netz, verbreitet sich dieser hin und wieder auf tausenden Internetseiten. Entweder wird der vollständige Text kopiert oder der Inhalt wird aufgegriffen. Leider gibt es viele Internetnutzer, die den Wahrheitsgehalt einer Information daran bemessen, wie oft es behauptet wird. Um so öfter eine unwahre Behauptung Verbreitung findet, um so “glaubwürdiger” wird sie für einige Menschen. Daher empfiehlt es sich für Unternehmen oder in der Öffentlichkeit stehenden Personen in sozialen Netzwerken massiv präsent zu sein, um an der Meinungsbildung aktiv mitwirken zu können. Nun bietet ein Buch zum Marketing Web 2.0 Hilfe zum Umgang mit Facebook & Co., “Social Media Marketing, Strategien für Twitter, Facebook & Co.”, ISBN 978-3-89721-969-4, 30,00 Euro. Die deutsche Ausgabe geht auch auf Netzwerke wie StudiVZ oder das Businessportal XING ein.
Anatol Wiecki twittert jetzt auch
Jahrelange hat man sich verweigert und nun twittert der Agenturchef in seiner Freizeit doch: http://twitter.com/anatolwiecki
(Rechtlicher Hinweis für alle die nach Gründen für eine erfolgreiche Abmahnung suchen: das twittern ist Privatsache
)
