Virales Marketing und Empfehlungsmarketing besser als Werbeanzeigen
Mit persönlichen Empfehlungen kann man oftmals mehr erreichen als mit teuren Werbeanzeigen oder Hochglanzprospekten, die im besten Falle umweltfreundlich im Altpapiercontainer entsorgt werden und im schlimmsten Falle im Müllcontainer landen. Deshalb ist es besonders wichtig die eigenen Kunden voll zufriedenzustellen. Denn wirklich zufriedene Kunden, die per Mundpropaganda über gute Leistungen eines Unternehmens ihren Freunden und Bekannten oder Geschäftspartnern berichten, sind die beste Werbung überhaupt. Auf diese Weise verbreitet sich die kostenlose Werbung wie ein Virus. Trotzdem darf man echte Kundenempfehlungen nicht mit Virales Marketing verwechseln. Während Kundenempfehlungen – wie der Name schon sagt – Empfehlungen von Kunden sind, wird Virales Marketing vom Unternehmen in der Anfangsphase gezielt gesteuert. Virales Marketing (manchmal Buzz Marketing, aber auch Viralmarketing und gelegentlich Virusmarketing genannt) setzt bei der Verbreitung einer bestimmten Werbebotschaft häufig auf soziale Netzwerke im Internet (z.B. facebook, twitter, MySpace, XING). Für Virales Marketing eignet sich auch der Einsatz von kurzen Videos, die kostenlos bei Youtube hochgeladen und einem Massenpublikum zur Verfügung gestellt werden können. In der “offline” Welt, also außerhalb des Internets finden sich ebenfalls überall Spuren des Viralen Marketings, so kann schon eine Postlkarte oder eine Textanzeige im Kleinanzeigenteil eine Virale Marketingkampagne auslösen.
StartUp-Unternehmen Deutsche Bank startete vor 140 Jahren
Heute vor 140 Jahren eröffnete ein StartUp-Unternehmen in Berlin seine erste Filiale, die Deutsche Bank. Den Begriff “StartUp” kannte man 1870 noch nicht, aber schon damals wusste man, klein anfangen und groß rauskommen. Die erste Filiale der Deutschen Bank eröffnete in der Französischen Straße 21 in Berlin-Mitte. Inzwischen ist das einst in bescheidenen Verhältnissen gestartete StartUp-Unternehmen nicht nur das bedeutendste Kreditinstitut in Deutschland, sondern auch der größte Devisenhändler der Welt. Die Deutsche Bank erwirtschaftete unter Führung ihres Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann in 2009 einen Gewinn von über fünf Milliarden Euro. Heute würde man mit der richtigen Idee und dem richtigen Marketingkonzept sicherlich keine 140 Jahre benötigen, um 5 Millarden Euro Gewinn zu erwirtschaften. Damit sind nicht nur die Internetpioniere wie Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, oder der in Moskau geborene russischstämmige Unternehmer Sergei Michailowitsch Brin und Larry Page, die beiden Entwickler von Google, gemeint. Das sogenannte “Soziale Netzwerk” Facebook und die Suchmaschine Google sind natürlich die bekanntesten StartUp-Unternehmen, die in kurzer Zeit Milliardengewinne erwirtschaftet haben – während Traditionsunterhmen, die über viele Jahrzehnte erfolgreich waren, das Internet verschlafen haben und wie Quelle, die das Internet zu spät zur Absatzförderung nutzten, untergingen. Wer in 2009 auf das Internetgeschäft verzichtet hat, der hat auch nichts von den 13,6 Milliarden Euro Umsatz über das Internet abbekommen, die im Vorjahr allein in Deutschland durch Bestellungen oder Aufträge von Internetnutzern erwirtschaftet worden.
Soziale Netzwerke: Marketing bei Amazon, Facebook, Twitter & Co.
Viel wichtiger als die üblichen Internetaktivitäten der eigenen PR-Abteilung sind die Aktivitäten der Kunden in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter oder in Bewertungsportalen oder auch im Blog des Kunden. Während üblicherweise mit Lob Zurückhaltung geübt wird, muss man bei Fehlern mit viel Kritik rechnen. Ist ein Beitrag erst einmal im Netz, verbreitet sich dieser hin und wieder auf tausenden Internetseiten. Entweder wird der vollständige Text kopiert oder der Inhalt wird aufgegriffen. Leider gibt es viele Internetnutzer, die den Wahrheitsgehalt einer Information daran bemessen, wie oft es behauptet wird. Um so öfter eine unwahre Behauptung Verbreitung findet, um so “glaubwürdiger” wird sie für einige Menschen. Daher empfiehlt es sich für Unternehmen oder in der Öffentlichkeit stehenden Personen in sozialen Netzwerken massiv präsent zu sein, um an der Meinungsbildung aktiv mitwirken zu können. Nun bietet ein Buch zum Marketing Web 2.0 Hilfe zum Umgang mit Facebook & Co., “Social Media Marketing, Strategien für Twitter, Facebook & Co.”, ISBN 978-3-89721-969-4, 30,00 Euro. Die deutsche Ausgabe geht auch auf Netzwerke wie StudiVZ oder das Businessportal XING ein.
