Werbung im Internet: Jeder sechste Einwohner hat eine .de-Domain
Diese Woche feierte die DENIC ein Jubiläum. Nicht ihr Jubiläum, sondern das der .de-Länderkennung, die am 5.11.1986 als zehnte länderbezogene Toplevel-Domain in die Datenbank der Internet Assigned Numbers Authority (IANA) aufgenommen wurde. Während der ersten Jahre gab es nur wenige Internetadressen in Deutschland. Zu den ersten Domains gehören die Internetseiten der Universität Dortmund und das Rechenzentrum der Universität Karlsruhe, die die deutsche Länderkennung „.de“ zeitweise noch lange vor der im Jahre 1996 von seinerzeit 37 deutschen Internet Service Providern gegründeten DENIC e.G. verwalteten. Noch bevor das Arbeitsamt die Vorteile der virtuellen Welt erkannte, konnte man sich bei BILD.de schon eine Meinung bilden. Denn Domains wie BILD.de, OTTO.de, WETTER.de oder die ursprünglich von media.wiecki angemeldete Domain ABI.de gehören zu den ersten 5.000 Internetdomains in Deutschland. Die Domainregistrierungen gingen anfangs nur schleppend voran. Dies lag auch an den exorbitanten Preisen. Dies änderte sich kurz vor der Jahrtausendwende. Etwa erst zu dieser Zeit wurden Domains wie GOOGLE.de oder PAYPAL.de registriert. Mit der Überschreitung der Millionenmarke begann der Internetboom. Nicht nur Firmen und Behörden nutzen das World Wide Web (WWW) für ihre Werbung im Web. Inzwischen hat statistisch gesehen jeder sechste Einwohner in der Bundesrepublik Deutschland seine eigene .de-Domain. Bei der DENIC e.G. in Frankfurt am Main sind zur Zeit über 14,6 Millionen Internetadressen mit der Toplevel Domainendung .de registriert. Mehr als 800.000 deutsche Internetadressen werden von Personen im Ausland benutzt. Die DENIC betreibt selbst über 13 Nameserver. Statistisch betrachtet ruft jeder Erdbewohner einmal täglich irgendeine .de-Domain auf.
Belohnen Suchmaschinen Keyword-Domains?
Auf den Domainnamen kommt es beim Internetmarketing nur bedingt an, wichtiger ist das Alter der Internetadresse. Eine ältere Domain kann im Vergleich zu gerade neu registrierten Internetdomains in den meisten Fällen wesentlich besser ranken. Mit der von Microsoft überarbeiteten Suchmaschine, die der Softwarekonzern nun BING nennt, scheint sich ein leichter Wandel vollzogen zu haben und Internetadressen, die das gewünschte Keyword (Suchbegriff) als Bestandteil des Domainnamens haben, erreichen bei BING offenbar bessere Positionen. Ob sich dies auch auf die Suchmaschine Google auswirken wird, bleibt abzuwarten. Aber zu beachten ist, der Name ist nur ein Kriterium, ein viel wichtigeres Kriterium für Suchmaschinen ist jedoch der Inhalt. Denn ohne guten Content (Inhalt) ist der beste Internetname nur Schall und Rauch. Damit Ihnen Ihre Internetseite keinen Kummer und Schmerz mehr bereitet, bereitet unsere Suchmaschinenagentur für Suchmaschinenoptimierung gerne die Inhalte Ihrer Homepage auf. Mit oder ohne Keyword-Domain. Übrigens: Übertreiben sollte man es mit Domainnamen, die die Suchbegriffe beinhalten, über die man gefunden werden möchte, nun auch nicht. Schließlich kauft nicht die Suchmaschine Google bei Ihnen ein, sondern echte Menschen. Die Kunden sollen schließlich Ihre Marke identifizieren können, dies geschieht auch über den passenden Domainnamen, der nach Möglichkeit den Firmennamen beinhalten sollte. Suchmaschinenoptimierung ist nicht alles, sondern nur der Weg, Besucher und damit potentielle Kunden auf die eigene Website zu lenken.
Fazit: Keywword-Domaíns mit passenden Content könnten das Suchmaschinen Ranking verbessern. Menschen und nicht die Google Crawler kaufen bei Ihnen ein. Deshalb sollte man es mit den Keyword-Domains auch nicht übertreiben und als “Hauptdomain” eine Internetadresse einsetzen, die auch den Firmennamen enthält.
