Startseite | Kontakt | Telefon: 01 777 908 908

Artikel-Schlagworte: „AdSense“

Kundenbindung: Google Remarketing folgt Kunden mit Werbung im Internet

Wer über das Google Programm “AdWords” Werbeanzeigen bei Google schaltet oder auf den Internetseiten von Publishers, die über das AdSense-Programm von Google die von dem Internetkonzern vermittelte Werbung auf ihren Internetseiten einbinden, kann seit dieser Woche einen Programmiercode für das ab sofort angebotene “Remarketing” (etwa: erneute Bewerbung) auf seinen eigenen Internetseiten im Quellcode der Website einbinden. Ist der Google-Code für das Remarketing auf der Homepage des Werbetreibenden enthalten, wird dem Internetbrowser, mit dem die Website aufgerufen wurde, ein Cookie übermittelt. Dieser Cookie macht es möglich dem selben Browser in Zukunft neue Werbebotschaften des selben Werbekunden zu übermitteln, wenn mit diesem eine beliebige Internetseite, die am AdSense-Programm teilnimmt, aufgerufen wird. Abgesehen von öffentlichen Internetanschlüssen wie in Universitäten oder Internetcafes, werden Computer mehr oder weniger immer von den selben Personen benutzt, so dass eine große Wahrscheinlichkeit besteht, ein und dieselbe Person mehrfach mit den eigenen Werbebotschaften zu beglücken. Mit dem neuen Remarketing-Angebot von Google für die Werbeindustrie ist es noch einfacher geworden, einen einmal begonnenen Kontakt mit potentiellen Kunden zu intensivieren. Damit bietet Google ein hervorragendes Marketinginstrument zur Nutzeransprache und letztendlich zur gewünschten Geschäftsanbahnung. Auf jeden Fall ist Google Remarketing ein attraktives Werbemittel, um den gleichen Kunden mit Werbung im Internet zu umwerben. Mit Google Remarketing hat man eine hohe Wahrscheinlichkeit, das ein und derselbe Internetnutzer die gewünschten Werbebotschaften mehrfach wahrnimmt. Für Besucher der eigenen Internetseite, die schon Kunden sind, dient Google Remarketing als vorzügliches Marketringinstrument zur Kundenbindung.

Was ist Google AdSense?

Das Google AdSense-Programm ist ein Dienst von Google, bei dem sich Publisher, die Internetseiten betreiben, anmelden können. Nach der Anmeldung prüft Google durch Sichtung der bei der Anmeldung angegebenen Internetseite, ob diese den Qualitätsstandards von Google für die Teilnahme am AdSense-Programm genügt. Ist dem so, kann der Publisher einen Programmiercode von Google AdSense auf seinen Internetseiten einbinden und dort wird dann künftig Werbung, dies können Werbebanner oder auch Textanzeigen sein, die zu dem Thema auf der jeweiligen Homepage passt, eingeblendet. Wird beispielsweise auf einer Internetseite über Fettabsaugen berichtet, so wird Google vermutlich Werbung von Schönheitsärzten einblenden. Wird auf einer Internetseite jedoch über den letzten Parteitag der CDU berichtet, kann es durchaus passieren, das vom Betreiber der Homepage ungewollt Werbung einer extremistischen Partei auf dessen eigene Internetseite gerät, da Google die  von sogenannten Advertisern gekauften Werbeanzeigen in Form eines Werbebanners oder als Textanzeige keiner Zensur unterwirft und grundsätzlich jeder Person und jedem Unternehmen über das Werbeprogramm Google AdWords die Einblendung einer Textanzeige oder eines Werbebanner oder eines Werbeclip auf Internetseiten von Publishern, die am Netzwerk Google AdSense teilnehmen, ermöglicht. Wer mit dem Werbeprogramm AdSense von Google seine Internetseite finanzieren oder sogar Gewinn mit den Werbeanzeigen von Google AdSense erwirtschaften möchte, der hat die Möglichkeit bestimmte Anbieter, die Werbung über Google AdWords schalten möchten, zu sperren. So ist es auch möglich die Textanzeigen oder Werbebanner von Mitbewerbern auf der eigenen Internetseite durch die Sperrung der Werbung für Websites der Konkurrenz zu unterbinden, indem man die Domainnamen der Konkurrenz in eine Blacklist eingibt. Google wird dies berücksichtigen und Werbeanzeigen dieser Werbeanbieter nicht auf den eigenen Internetseiten einbinden.