Suchmaschinenoptimierung (SEO), wozu?
Von Redaktion • 4. März 2008 • Kategorie: InfoNur wer unter den Top-Rankings bei Abfrage der branchenspezifischen Keywords in Suchmaschinen wie Google, Live, Yahoo von Internetnutzern und damit auch Verbrauchern oder Entscheidern schlechthin auf Anhieb gefunden wird, hat eine realistische Chance über seine Internetseite Geld zu verdienen. Wessen Website also nicht ohnehin bekannt ist, der sollte sich entweder selbst intensiv mit Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen oder zumindest einen Suchmaschinen-Profi für die Optimierung engagieren. Ihr Augenmerk sollte sich dabei besonders auf die Suchmaschine Google konzentrieren. Denn mit einem inzwischen gehaltenen Marktanteil von mindestens 80 % ist die Suchmaschine Google im deutschen Sprachraum wohl mittlerweile der ungekrönte Marktführer unter den Suchmaschinen. Noch vor zehn Jahren sah die Welt noch anders aus, da war Google allenfalls eine Idee der beiden Freunde Sergey Brin und Larry Page. Die erste Version von Google ging am 7. September 1998 online. Angesichts der mageren Anteile ist es mehr als fraglich, ob man einstige Konkurrenten wie Yahoo oder Microsoft heutzutage noch als Konkurrenten von Google bezeichnen darf. Zumal viele Portale dazu übergegangen sind, auf den Index von Google zurückzugreifen, indem sie die Suchergebnisse von Google einblenden. Wer Suchmaschinenoptimierung betreiben möchte, sollte sich zumindest in Deutschland, Österreich und der Schweiz voll auf Google konzentrieren. Die Oberfläche der Startseite von Google ist nach wie vor fast wie 1998 gleichgeblieben, obgleich jedoch viele Zusatzdienstleistungen von Google angeboten werden, so kann man inzwischen seine eigene kostenlose eMail-Adresse von Google bekommen, aber auch kostenlosen Webspace für den eigenen Blog und vieles andere mehr. Sogar die Ferien kann man mit Hilfe der Routenplanung von Google Maps planen und den vorbereitenden Sprachkurs kann man über die Produktsuche von Google, die früher als Froogle angekündigt war, finden. Aber vielleicht hält einen am Ende eine Katastrophenmeldung von Google News von der Abreise in das Urlaubsland ab. Oder gar eine Information auf einer der mehr als acht Milliarden indexierten Internetseiten, die auf einen der vielen Rechner von Google im Cache gespeichert sind. Eines steht fest, fast niemand, der über das Internet Geld verdienen will, kommt an Google vorbei. Wer Google als einen bedeutenden virtuellen Marktplatz bezeichnet, der untertreibt wohl noch. Für jeden Webmaster einer Internetseite ist es wichtig in Suchmaschinen wie Google gut gefunden zu werden. Keine Top-Platzierung oder kein Top-Ranking unter den für die eigene Branche spezifischen Keywords bedeutet auf jeden Fall weniger Umsatz, im schlimmsten Fall sogar kein Umsatz.
Anders als in der realen Welt, wo man monatlich wiederkehrende Fixkosten hat – beispielsweise die Miete für Ladenlokal oder Büro und vielleicht große Lagerflächen, aber auch Ausgaben für Werbeanzeigen in Zeitungen oder auf Plakaten, Druckkosten für Prospekte – kann über eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung auch kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU’s) günstig geholfen werden. Virtuell haben selbst Newcomer eine reale Chance. Suchmaschinen wie Google, Live, Yahoo, Fireball verarbeiten weltweit jeden Tag Milliarden von Anfragen, darunter werden sicherlich auch Anfragen zu Produkten oder Dienstleistungen sein, die Ihr Unternehmen anbietet. Wenn Ihre Website nicht gerade bei dem fraglichen Suchbegriff auf der ersten Trefferseite steht, wird der potentielle Kunde Ihr Angebot leider nicht finden. Stattdessen lässt er sein Geld bei jemandem, der vielleicht ein teueres und schlechteres Angebot als Sie hat, aber dafür mehr Wert auf Suchmaschinenoptimierung gelegt hat. Was nützt Ihnen die beste Website, wenn sie nicht gefunden wird? Nicht nur Ihr Sortiment muss gut sein, Sie müssen auch sicherstellen, dass Ihre Internetseite vom Interessenten tatsächlich gefunden werden kann.
Es muss also alles daran gesetzt werden, dass Ihre Webseiten so optimiert sind, dass diese bei entsprechenden Suchausdrücken, die für Ihre Branche von Bedeutung sein könnten, in den oberen Plätzen der Suchmaschinen angezeigt werden. Die Amerikaner nennen es Search-Engine-Optimization, kurz SEO. Wir nennen es Suchmaschinenoptimierung. Das SEO oder anders ausgedrückt, die Suchmaschinenoptimierung, ist nichts weiter als ein Spiel. Ein Spiel um die vordersten Plätze. Und Ihr Gegner ist Ihr Konkurrent im Internet. Bei dieser Schlacht wird zuweilen mit harten Bandagen gekämpft. Manche Suchmaschinenoptimierer arbeiten auch mit Methoden, die von den Suchmaschinenbetreibern nicht gern gesehen werden, ja sogar als „illegal“ bezeichnet werden. Natürlich wandert niemand in den Knast, wenn er diese Methoden anwendet, aber dennoch sollten Sie derlei Methoden, die als „Black SEO“ bezeichnet werden, getrost der Konkurrenz überlassen. Zwar kann man mit „Black SEO“ schnell hohe Platzierungen erreichen, aber genauso schnell kann man aus der Suchmaschine fliegen, wenn ein Konkurrent oder ein von der Konkurrenz beauftragter Suchmaschinenoptimierer die Suchmaschinendienste über ihre Spam-Report-Seiten über die grenzüberschreitenden Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung informiert. Da keine Suchmaschine darüber erfreut ist, wenn sie erfährt, das gegen ihre Regeln verstoßen wurde, kann dies zu einer vollständigen Löschung der gesamten Domain aus dem Suchmaschinen-Index führen. Suchmaschinen wie Google führen auch eine entsprechende Blacklist, wo Internetseiten, die „Black SEO“, also verbotene Suchmaschinenoptimierung, betrieben haben, verzeichnet sind. Gewiss, für einen gewerblichen Anbieter, der im Internet seine Produkte oder Dienstleistungen vermarkten möchte, kann die Verbannung auf so eine Blacklist einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten, aber es geht auch um den Wert der Suchergebnisse. Durch „Black SEO“ werden die Suchergebnisse jedenfalls zweifelsfrei in einer Weise manipuliert, die den Wert der Suchergebnisse und damit auch der benutzten Suchmaschine schmälern. Insofern ist nachvollziehbar, warum die Suchmaschinen solche Internetseiten ins virtuelle „Nirvana“ katapultieren. (Fortsetzung folgt)
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